WIR ÜBER UNS
Zeitungsartikel der Frankenpost
Die Freude am Motorradfahren brachte eine Hand voll Konradsreuther Biker auf die Idee, künftig gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen. Wie nennt sich eine Gruppe Gleichgesinnter, die nahezu alle in der selben Firma arbeiten? Man hängt dem bestehenden Firmennamen das Wort Biker an und erhält den klangvollen Namen "Rohleder-HITEX-BIKER".
Das war vor zwei Jahren, unterdessen hat sich einiges geändert. Peter Brust, der eigentliche Initiator und Präsident der Bikergruppe, zog im vorigen Jahr aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach North Carolina in den USA.
In seine Fußstapfen trat Helmut Heske, der seitdem als Präsident den "losen Haufen" von 16 bis 20 Bikern und Bikerinnen zusammenhält. Der gebürtige Konradsreuther wird unterstützt von Vizepräsident Wilfried Werner und Tourenplaner Jürgen Watschon. Die Biker freuen sich, ihren Chef Klaus Rohleder in ihrer Mitte zu haben, denn auch er ist ein begeisterter Motorradfahrer. "Bei ihm finden wir stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen", verrät Heske.
Die Truppe ist bunt gemischt, Anfänger gehören genauso dazu wie "alte Hasen", die wiederum ihre Erfahrungen bei Fahrten zum Nordkap, nach Island und in die Alpenregion sammelten. Dabei kommen bei einigen Bikern 10.000 bis 12.000 Kilometer Fahrleistung pro Jahr zusammen. Fahranfänger profitieren von den erfahrenen Bikern, gerne geben sie Tipps und Ratschläge weiter. Umsichtiges und vernünftiges Fahren zahlt sich aus, alle bisherigen Touren blieben unfallfrei.
Im Stammlokal Frankenstüberl werden bei zwanglosen Treffen neue Ausflüge geplant und auch schon mal die eine oder andere Geschichte von früher aufgewärmt.So erinnert sich der Präsident gerne an die Teilnahme an einem ADAC-Geschicklichkeitsturnier Anfang der achtziger Jahre. Damals erhielt er den Siegerpokal für das gewonnene Turnier erst später überreicht. "Den angeblich vergessenen Führerschein musste ich ja erst noch machen", gibt Heske lachend zu. Wenn er auch längere Zeit aus familiären Gründen sein Zweirad gegen einen Kinderwagen tauschte, so ließ ihn das Thema Motorrad doch nie ganz los. Zurzeit fährt der 60-jährige eine 750er Yamaha Virago und ist selbstverständlich bei jeder Tour dabei.
Doch zurück zu den Rohleder-HITEX-BIKERN. Sich den Wind bei einem der Ausflüge nach Südtirol, in die Rhön, nach Thüringen oder Sachsen um den Helm wehen zu lassen, macht natürlich jede Tour zu einem Erlebnis. Der wahre Spaß fängt beim Kurvenfahren erst so richtig an, deshalb plant Jürgen Watschon die Strecken durch landschaftlich reizvolle Regionen und möglichst ohne Autobahnfahrten. "Reisen statt rasen", diese Devise gilt natürlich besonders für längere Fahrten, die "jungen Hunden" ebenso gerecht werden wie den "grauen Wölfen" unter ihnen. Der Besuch des Bamberger Biker-Gottesdienstes gehört genauso zum Programm wie die obligatorischen "Motorradtreffs" bei der "Kathi-Bräu" in der Fränkischen Schweiz.
Zum Saisonauftakt wird stets das von der Polizei und unserer Zeitung angebotene Verkehrssicherheitstraining in Münchberg absolviert.
Text: Kordula Rödel
MITGLIEDER
























